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Filmemacherin
und freie Journalistin

 

 

 

 

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FLOW: Das Kreativitätsprinzip

AT/D 2016, 60 min. Odf,
R/B:Carola Mair
K: Erik Etschel, Christian Strassl, Stefan Feichtinger
S: Erik Etschel
D: Lea Föger, Ciara Moser, Bianca A. Braunesberger, Lena Göbel, Sabina Hank, Elena Janker uvm

FLOW: Das Kreativitätsprinzip

ist ein hedonistischer Dokumentarfilm über die Lust weiblicher Kunstschaffenden kreativ zu sein und darüber was passiert, wenn Frau früh in die eigene Selbstständigkeit erzogen wird, anstatt über behütet aufzuwachsen – aber auch darüber, was Kreativität gesellschaftspolitisch so alles bewirken kann. Ein Film über Mut, Engagement und Visionen in einer Zeit, in der Erwachsensein ein subversives Ideal ist, nach dem es zu streben lohnt.

Lea, Ciara und Bianca sind Generation Y – die Generation, die hinterfragt, zweifelt, sich selbst in Frage stellt. Aber auch die Generation, die den heutigen Zeitgeist bestimmt. FLOW:Das Kreativitätsprinzip ist deshalb ein ausdrucksstarkes Portrait über junge Frauen, die im kreativen Umgang mit der Gesellschaft ihr Leben bewältigen – trotz Handicaps, Niederlagen oder Rückschläge. Alles Frauen mit Visionen, die Pionierarbeit leisten und die sich für die Auflösung von einschränkenden stereotypen Rollenbildern engagieren. Vor allem aber stehen diese Frauen für heutige weibliche Lebensentwürfe, die durch ihren Flow, also ihre Energie und positive Ausstrahlung, die Welt verändern und die Widerstände auf die sie stoßen, überwinden. Ein optimistischer Film über den heutigen Zeitgeist, der motiviert.

REGIESTATEMENT

Auf der Suche nach dem, was Menschen brauchen, um ein glückliches Leben zu leben, untersuchte der Sozialwissenschaftler und Glücksforscher Mihaly Csikszentmihalyi Musiker, Tänzer – die etwas nur aus reiner Freude an der Sache tun. Er entdeckt dabei den FLOW-Zustand, diesen Zustand der aktiven, selbstvergessenen Leistungsfähigkeit. Diese natürliche Glücksdroge ist auch meinen Protagonistinnen nicht fremd. Es hat mich beeindruckt mit welchem Optimismus und welcher positiven Grundhaltung diese jungen Frauen ihren kreativen Weg, der nicht immer einfach ist, verfolgen. Denn irgendwie scheint das Prinzip Zuversicht ohnehin aus der Mode geraten zu sein. Ist auch kein Wunder mit Klimawandel, Armut, Arbeitslosigkeit,Wirtschafts- und Flüchtlingskrisen. Man kann ruhig mal versuchen, sich eine bessere Welt vorzustellen und sich -genau das ist Optimismus - auf diese Vorstellung hinzubewegen. Ganz im Sinne: auf der Suche nach dem spielenden Kind in sich selbst.




Aktuelle Neuigkeiten

Neue Doku:
Wild@heART
oder: die Kunst jung zu bleiben

29.10. 19.00h Stadtmuseum Gmunden
30.10. 19.00h Programmkino Wels
06.11. 20.00h Lichtspiele Lenzing
14.11. 19.00h Moviemento Linz

Die Künstler. Die Kunst. Das Leben.

Der Film Wild@heART oder: die Kunst jung zu bleiben, präsentiert couragierte Künstler im Golden Age – die auch in der dritten Lebenshälfte schöpferisch am Höhepunkt stehen und deren Kunst sich als mutige Provokation gegenüber einer Gesellschaft zeigt, die auf Jugend und Schönheit setzt. Was ist es, was Künstlerinnen wie Inge Dick, Waltraut Cooper, Malcolm Poynter, Maria Moser, Bodo Hell, Jack Ink, Alois Nimmervoll oder den Galeristen Nick Treadwell vorantreibt? Hält Kunst jung? Bleibt man agiler, aktiver und leistungsfähiger, wenn man bis ins hohe Alter weiterarbeitet? Und wie setzt sich die Gesellschaft heutzutage mit dem Thema Kunst und Alter
auseinander? Vor allem aber geht es um eine kulturelle und geistige Wertschätzung gegenüber einer Generation, die bis ins hohe Alter kreativ aktiv ist.



 

  Carola Mair • Mozartstraße 9 • A-4800 Attnang-Puchheim
Tel.: 07674 / 65225 • Handy: 0699 / 10803030 • e-mail: caromax10[@]hotmail.com

 

carola maier